Was kostet eine professionelle Website 2026?
Preisfaktoren, Baukasten-Vergleich, versteckte Kosten und Fördermittel. Die ehrliche Antwort auf die häufigste Frage aus unseren Erstgesprächen.
Die ehrliche Antwort vorweg
„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen, und „das kommt darauf an“ ist zwar die wahre, aber auch die unbefriedigendste Antwort darauf. Deshalb vorweg die konkrete Version: Eine professionell entwickelte Unternehmenswebsite, die messbar Anfragen bringen soll, startet bei uns bei 7.500 €. Der genaue Preis hängt von Umfang und Funktionen ab, und nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Festpreisangebot ohne versteckte Kosten. Was in dieser Größenordnung konkret enthalten ist, von Konzept und Design bis zum technischen SEO, , steht auf unserer Leistungsseite zu Webdesign & Websites; die Einstiegspreise aller Leistungen finden Sie offen auf der Preisübersicht.
Wichtig für die Einordnung: Die Kosten einer Website sind nicht der Preis für ein Stück Software, sondern der Gesamtaufwand für Strategie, Design, Entwicklung, Inhalte und technisches SEO: also für alles, was aus einer Internetadresse einen funktionierenden Vertriebskanal macht. Wer nur Technik einkauft, bekommt auch nur Technik: eine Seite, die existiert, aber nichts verkauft.
Warum die Preisspanne am Markt trotzdem von nahezu null bis weit in den sechsstelligen Bereich reicht, welche Faktoren den Preis wirklich treiben und in welchen Fällen ein Baukasten die ehrlichere Empfehlung ist, klären die folgenden Abschnitte.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Der erste Hebel ist der Umfang. Eine fokussierte Website mit fünf bis zehn durchdachten Seiten ist ein anderes Projekt als ein Auftritt mit dreißig Unterseiten, mehreren Sprachen und eigenem Karrierebereich. Entscheidend ist dabei weniger die reine Seitenzahl als die Zahl unterschiedlicher Seitentypen, die konzipiert, gestaltet und entwickelt werden müssen.
Der zweite Hebel sind Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Konfiguratoren, Rechner, Terminbuchung, geschützte Kundenbereiche oder Schnittstellen zu CRM- und Warenwirtschaftssystemen sind individuelle Entwicklungsarbeit, und genau die Bausteine, die aus Besuchern qualifizierte Anfragen machen. Jede dieser Funktionen muss spezifiziert, gebaut und getestet werden.
Der dritte Hebel sind Inhalte. Texte, die Suchintentionen treffen, Fotos, die nicht nach Bilddatenbank aussehen, und eine Struktur, die Besucher zur Anfrage führt, kosten Arbeitszeit: entweder Ihre oder die einer Agentur. In der Praxis ist das der am häufigsten unterschätzte Posten und der häufigste Grund, warum sich Projekte verzögern.
Der vierte Hebel ist das technische Fundament: Ladezeit, sauberes technisches SEO, Barrierefreiheit, Wartbarkeit. Hier entscheidet sich, ob die Website in zwei Jahren noch erweiterbar ist oder zum Sanierungsfall wird. Dieser Posten ist auf den ersten Blick unsichtbar, und genau deshalb der Punkt, an dem billige Angebote sparen.
Rechnen Sie außerdem die laufenden Posten mit ein: Hosting, Domains, Sicherheitsupdates, inhaltliche Pflege und, wenn die Website wachsen soll, kontinuierliche Optimierung. Diese Kosten sind bei jedem Anbieter unterschiedlich strukturiert; fragen Sie deshalb in jedem Angebot explizit nach, was nach dem Launch pro Jahr anfällt. Ein seriöser Anbieter beantwortet das mit konkreten Zahlen statt mit „je nachdem“.
Reicht nicht auch ein Baukasten?
Ehrliche Antwort: manchmal ja. Wenn Sie einen Verein, ein Hobbyprojekt oder eine reine Online-Visitenkarte ohne nennenswerten Wettbewerb betreiben, ist ein Baukasten für wenige Euro im Monat eine völlig legitime Lösung. Sie brauchen dann keine Agentur, und wer Ihnen in dieser Situation ein Projekt in der 10.000-€-Klasse verkaufen will, berät Sie schlecht.
Die Grenzen zeigen sich, sobald die Website verkaufen soll. Baukästen liefern austauschbares Design aus denselben Vorlagen wie Ihre Wettbewerber, tragen technischen Ballast, der die Ladezeit drückt, und stoßen bei individuellen Funktionen, sauberem SEO und Schnittstellen schnell an Systemgrenzen. Dazu kommt die Abhängigkeit: Inhalte und Design stecken im System des Anbieters und ziehen nicht mit um, wenn Sie wachsen.
Eine individuell entwickelte Website dreht das Verhältnis um: Design und Funktionen folgen Ihrem Vertriebsprozess, nicht den Grenzen einer Vorlage. Ob sich das rechnet, ist eine einfache Rechnung: Wenn ein einziger Neukunde für Ihr Geschäft einen vier- oder fünfstelligen Auftragswert bedeutet, muss eine Website in der 10.000-€-Klasse nur wenige zusätzliche Anfragen im Jahr erzeugen, um sich zu bezahlen. Alles darüber ist Rendite.
Was kostet eine billige Website wirklich?
Der Preis auf der Rechnung ist bei billigen Websites selten das Problem. Die eigentlichen Kosten entstehen danach. Der größte Posten sind entgangene Anfragen: Eine Seite, die lange lädt, auf dem Smartphone bricht oder Besucher nicht zur Kontaktaufnahme führt, kostet jeden Monat Umsatz, der in keiner Buchhaltung auftaucht.
Dazu kommen Folgekosten, die im Angebot nicht standen: Nachbesserungen, weil Funktionen fehlen, die „doch selbstverständlich“ schienen. Laufende Gebühren für Plugins und Erweiterungen, die Grundfunktionen nachrüsten. Mehrausgaben bei Werbeanzeigen, weil eine langsame, schlecht konvertierende Zielseite jeden Klick teurer macht. Und nicht zuletzt rechtliche Risiken, wenn Datenschutz und Pflichtangaben nur halbherzig umgesetzt wurden.
Das Ende vom Lied kennen wir aus vielen Erstgesprächen: Der Relaunch. Wer zweimal baut, zahlt doppelt: erst für die Website, die nicht funktioniert hat, dann für die, die es tut. Die teuerste Website ist selten die mit dem höchsten Angebotspreis, sondern die, die keine Anfragen bringt.
Gibt es Zuschüsse für Ihre Website?
Ja, und dieser Punkt wird erstaunlich oft übersehen. Bund, Länder und Regionen fördern Digitalisierungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen, je nach Programm und Standort mit bis zu 50 % Zuschuss. Dazu zählen Programme wie der Digitalbonus in Bayern, KMU.DIGITAL in Österreich oder BAFA-geförderte Beratungen. Ein Website-Projekt in der 10.000-€-Klasse kann Sie mit Förderung also effektiv deutlich weniger kosten.
Der Haken: Förderlandschaften ändern sich laufend, die Bedingungen unterscheiden sich je nach Bundesland, Unternehmensgröße und Vorhaben, und fast immer gilt. Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden. Wer erst beauftragt und dann fragt, verschenkt den Zuschuss. Mit unserem kostenlosen Fördercheck wissen Sie in zwei Minuten, welche Programme für Ihr Unternehmen infrage kommen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie konkret planen, gehen Sie in dieser Reihenfolge vor: Klären Sie zuerst, was die Website leisten soll: Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe. Prüfen Sie dann mit dem Fördercheck, ob Zuschüsse Ihr Budget entlasten. Und holen Sie sich erst danach Angebote, die Sie an diesem Ziel messen. Wie wir Websites konzipieren und entwickeln, lesen Sie unter Webdesign & Websites; wie aus der fertigen Seite dauerhaft Sichtbarkeit wird, unter SEO. Von Kickoff bis Launch dauert ein Projekt bei uns typischerweise 6–8 Wochen, und beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir Ihnen auch sagen, wenn ein Baukasten für Sie die bessere Wahl ist. Wann genau das der Fall ist, haben wir in Baukasten oder Agentur? durchgerechnet.
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